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Kathedralen

Einige der bekanntesten kroatischen Kathedralen:

Ðakovo

Die Kathedrale - Ðakovo

Der Grundriss der Kathedrale hat die Form eines lateinischen Kreuzes. Bei der Kathedrale findet man Merkmale des byzantinischen und gotischen Stils, der neoromanische Stil kommt jedoch am stärksten zum Vorschein. 43 Bilder in Freskotechnik mit Bibelmotiven haben die Deutschen Alexander-Maximilian und Ludwig Seitz gemalt. Nur zwei Bilder ( Abrahams Opfer und Noah Opfer) stammen vom italienischen Maler Ludovico Ansiglioni. Die Skulpturen stammen von: Vatroslav Donegani, Tomo Vodički und Georg Feuerstein, der drei Skulpturen geschaffen hat.

Die Orgel hat Franc Jenko aus Šentvid bei Ljubljana gebaut. Jenko baute die Orgel 1936, da die erste Orgel 1933 im Brand zerstört wurde. An den Wänden der seitlichen Schiffe befinden sich Reliefe der 14 Stationen des Kreuzweges, die Lujo Lozica aus Marmor von der Insel Brac geschaffen hat. Unter dem Presbyterium befindet sich die Krypta, in der die Bischöfe der Bistümer Ðakovo und Srijem beerdigt sind. Imposant ist der Platz, wo der Bischof J. J. Strossmayer beerdigt ist. Seine Grabstelle ist mit einem Altartisch mit Marmorrelief bedeckt, das Rudolf Valdec geschaffen hat.

Rab

Die Kathedrale - Rab

Am Ende der Straße Gornja ulica, neben dem Kloster, das auf einem Felsen, der sich steil zum Meer hinunterstürzt, errichtet wurde, befindet sich auch die Kirche Maria Himmelfahrt, die Kathedrale. Mit dem Bau der Kathedrale hat man 1118 begonnen, sie wurde vom Papst Alexander III. geweiht. Es ist eine prachtvolle romanische Basilika, besonders anziehend sind der Altar mit Ziborium aus dem 8. Jh. das spätgotische Chorgestühl und die Skulptur des Hl. Christophorus aus dem 12. Jh. Der Glockenturm, der von der Kathedrale weiter entfernt ist, dominiert die Stadt und zählt zu den schönsten Bauwerken der Spätromanik in Kroatien.

Split

Die Kathedrale - Split

In der Kathedrale des Hl. Duje sind am Haupteingang die prächtig geschmückten Türflügel aus Holz, eine Schnitzarbeit von Andrija Buvina aus dem Jahr 1214, zu sehen. Im Inneren befinden sich die romanische Kanzel, Skulpturen aus der Zeit der Spätgotik und Frührenaissance (Bonino Da Milano und Juraj Dalmatinac), sowie wertvolle Barockbilder. In unmittelbarer Nähe befindet sich die prachtvolle Schatzkammer der Kathedrale mit einer Sammlung von Goldschmiedearbeiten, Kirchenbüchern, Messgewändern usw.

Šibenik

Die Kathedrale - Šibenik

Die Kathedrale des hl. Jakobs in Šibenik ist eine Dreichorbasilika mit drei Apsyden und drei Kuppeln (die innere Höhe beträgt 32 m). Die Konstruktionsbauten der Kathedrale wurden im venezianischen Gothikstil begonnen und im toscanischen Renaissancestil vollendet. Mehr als 15 Jahrzehnte sind seid der Entscheidung über den Anfang der Konstruktionarbeiten im Jahre 1402 bis zum Zeitpunkt der Einweihung im Jahre 1555 vergangen. Die Konstruktionsarbeiten begannen im Jahre 1431 auf der Stelle der einst zerstöhrten kleineren Kathedrale (die Überreste der kleineren Kirche wurden bei den Konstruktionsarbeiten verwendet). Der Baustein wurde von den Inseln Korčula, Susak, Brač, Rab und Krk gebracht.

Dieses einmalige Sakralmonument ist das äußerst interessante Exemplar eines Bauwerkes, das keine Elemente einer typischen Mauertechnik aufweist und dessen Wände, Gewölbe und Kuppeln durch die Anwendung einer einzigartigen Baumethode, bei der die vorher präzise ausgefeilten Steinplatten zum Einsatz kommen, errichtet wurden (diese Baumethode wurde erstmals von Juraj Dalmatinac angewandt). Diese Bauweise wurde eigentlich im Zimmermannshandwerk angewandt. Das Ergebnis ist die Übereinstimmung zwischen dem aus Stein gebauten Bauwerk und der Fertigbauweise mit Steinplatten, sowie die absolute Harmonie zwischen dem Innenbereich und dem Außenvolumen der Kathedrale. Diese einzigartige Bauweise macht sich am deutlichsten bemerkbar bei der Hauptfassade mit dreiblättriger Kleeblattform des Firstes, als einer der ältesten dieser Art in Europa und als einziger die sich harmonisch in den Grundriss der dreischiffigen Kathedrale einfügt und mit der Form und der Größe der Gewölbe harmoniert.

Die erste Phase der Konstruktionsarbeiten wurde sowohl von den italienischen Meistern Francesco di Giacomo, Lorenzzo Pincino und Pier Paolo Bussato als auch von den einheimischen Steinmetzen Andrija Budčić und Grubiša Slafčić durchgeführt. Im Jahre 1444 wurde Juraj (Matejev) Dalmatinac Promeister der Konstruktionsarbeiten.

Unter seiner Promeisterschaft wurde die Kathedrale bis zur Hohe der Seitenschiffe ausgebaut, weiters wurde der Altar fertiggestellt, die Apsyden mit eingegliederten Zierschrifften von 74 realistischen Portraits (es wird in Betracht gezogen, daß es sich um angesehene Einwohner von Šibenik handelt) und die Sakristei mit einem geöffneten Teil auf der Grundebene. Nach Juraj (Matejev) Dalmatinac wurde Nikola Firentinac Promeister und setzte die Konstruktionsarbeiten vort (Vollendung der Seitenschiffe, der Kuppeln, des Dachgewölbes aus Steinplatten hergestellt). Nach dem Tod von Nikola Firentinac im Jahre 1505 wurden die Konstruktionsarbeiten an der Kathedrale unter Bartolomeo und Giacomo da Mestre vollendet.

Zadar

Die Kathedrale - Zadar

Nahe der Kreuzung von Decumanus und Cardo (heute die Straße Široka ulica) steht die Kathedrale der Hl. Anastasia (Sv. Stošija), eine dreischiffige romanische Basilika aus dem 12.-13. Jh. eigentlich eine umgebaute frühchristliche Basilika. Die Fassade zieren Blendbogenreihen und in der Mitte eine im 20. Jh. restaurierte Rosette. Unter dem Presbyterium liegt die dreischiffige Kirche der Hl. Barbara.

In den seitlichen Apsiden sind Spuren von Fresken aus dem 13. Jh. zu erkennen. Im Presbyterium sind romanische Marmorsessel aus dem 12.-13. Jh. und gotisches Chorgestühl (1418-50) erhalten. In den Hauptaltar wurden Teile der Chorschranke aus dem 9. Jh. eingebaut; über dem Altar sieht man ein gotisches Ziborium (Baldachin) von 1332. Das Erdgeschoss und das erste Stockwerk des Glockenturms entstanden im 15. Jh., die oberen Stockwerke ließ T. G. Jackson 1892 nach dem Vorbild der Kathedrale in Rab erbauen.

Zagreb

Die Kathedrale - Zagreb

Die heutige Zagreber Kathedrale ist der Maria Himmelfahrt geweiht. Die Außenlänge beträgt 77 Meter und die Breite 46,20 Meter. Der Nordturm ist 104 m, der Südturm 105 m hoch. Die Innenfläche, die den Gläubigen zur Verfügung steht, beträgt 1617 m2. Die Kathedrale bietet Platz für mehr als 5000 Gläubige. Das Zagreber Bistum wurde vom ungarischen König Ladislaus um 1093-1094 gegründet. Er ordnete auch an, dass in Zagreb eine Kathedrale gebaut werden soll. Die Bauarbeiten haben wahrscheinlich nach 1102 begonnen und 1217 wurde die Kathedrale, die im romanischen Übergangsstil gebaut wurde, eingeweiht. Als 1242 die Tataren in dieses Gebiet eindrangen, wurde diese neue Kathedrale schwer beschädigt. Nach Anordnung vom Bischof Timotheus wurde die Kathedrale zwischen 1264 und 1284 im gotischen Stil erneuert. Zu dieser Zeit wurde der östliche Teil der Kathedrale, der die Form einer Basilika aufweist, errichtet. Der westliche Teil, der so genannte Saal, d.h. jener Teil, bei dem alle drei Schiffe die gleiche Gewölbehöhe haben, wurde im Laufe des 14., 15. und in der ersten Hälfte des 16. Jh. errichtet. Ab der zweiten Hälfte des 15. Jh. bis zum ersten Viertel des 16. Jh. wurden um die Kathedrale Mauern und Türme errichtet, als Schutz vor den Türken. Im 17. Jh. hat die Kathedrale zwei große Brände erlitten.

Die Erneuerung dauerte bis zur zweiten Hälfte des 17. Jh. In der Endphase der Erneuerungsarbeiten errichtete man einen massiven Glockenturm, der gleichzeitig auch als Beobachtungsturm diente. Ende des 17. und 18. Jh. wird die Kathedrale mit dem Marmorinventar ausgestattet: Die Kanzel 1698 und restliche 32 Altäre – äußerst wertvolle Kunstschätze im Barockstil. Im 19. Jh. zur Zeit des Bischofs Juraj Haulik wurde das Presbyterium erneuert: Vom Bildhauer Sickinger aus München wurde der neue Hauptaltar, der im neugotischen Stil aus Holz gebaut wurde, bestellt. Der Orgelbauer Wacker aus Ludwigsburg baute neue Orgel, die sich auch heute noch im Chorraum der Kathedrale befinden. Sie zählen zu den zehn Bedeutendsten auf der ganzen Welt. Im Jahr 1880 wurde die Stadt Zagreb durch einen Erdbeben erschüttet, so dass auch die Kathedrale beschädigt wurde. Die Pläne für die Restaurierung der Kathedrale hat der Wiener Architekt Friedrich Schmidt entworfen, der Architekt Hermann Bolle´ hat die Restaurierung durchgeführt. In der Kathedrale sind auch der kroatische Banus Petar Zrinski und der Fürst Fran Krsto Frankopan, die am 30. April 1671 in Wiener Neustadt ermordet wurden, begraben.

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