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Burgen und Schlösser

Bilje

Das einstöckige Barockschloss mit niedrigem Turm oberhalb des Eingangs hat seitlich angebrachte eingeschossige Flügel. Das Schloss ist von den Schanzen und einem Park umgeben.

Nach de Sieg über die Türken ließ Eugen von Savoyen, dessen Grab sich im Hof des Schlosses befindet, dieses Gebäude errichten. Die einschiffige Barockkirche der Hl. Maria mit dem Portal aus dem Jahr 1775 hat das Inventar aus dem 18. und 19. Jh.

Das Schloss Bilje

Bosiljevo

Im Dorf und dessen Umgebung findet man uralte Tumuli, Funde aus der Zeit der Antike (römische Gräber). Die mittelalterliche Festung Bosiljevo weißt einen unregelmäßigen Grundriss auf, sie wurde im romanischen Stil umgebaut (nach 1825 für den Grafen L. Nugent und zu Beginn des 20. Jh.).

Die Burg war im Besitz der Adelsfamilien Frankopan (1461-1671.), Erdödy (1684 -1710) und Auerspergi (ab 1740.). In der Schlosskapelle befindet sich der Altar im Barockstil.

Die Burg Bosiljevo

Dubovac

Eine mittelalterliche Burg im nordwestlichen Teil der Stadt Karlovac. Der viereckige Turm wurde wahrscheinlich im 13. Jh. errichtet, während der Herrschaft der Fürstenfamilien Gorički-Babonić. Im 15. Jh. als die Mauern und drei kreisförmige Türme errichtet wurden, weist die Burg Dobovac die Merkmale eines Renaissancekastells auf.

Die Burg gehörte den Adelsgeschlechtern Sudar (1387), Frankopan (1442), Zrinski (ab 1544), sowie Gašpar Šubić Peranski (1576). Seit 1671 bis zur Einmarsch der Franzosen im Jahr 1809 befand sich die Burg im Besitz der Generäle aus Karlovac. Im Jahr 1837 kaufte der Graf Laval Nugent die Burg und renovierte sie im Geiste des Romanismus (Mauerkronen an den Türmen und Festungsmauern).

Die Burg wurde in den Jahren 1952-63 nach den Plänen von M. Stiers aus dem Jahr 1657 und graphischer Darstellung vom Ende des 18. Jh. wieder erneuert (Architektin Greta Jurišić).

Die Altstadt Dubovac - Karlovac

Die Burg Dubovac

Bežanec

Das Schloss wurde von den Grafen Keglević im 17. Jh. errichtet. Spätere Besitzer waren die Barons Kollenbach, Schlaum-Linden, sowie Ottonfels-Geschwind.

Wegen seiner einzigartigen architektonischen und urbanen Struktur gehört das Schloss Bežanec zusammen mit dem umgebenden Park zu den Kulturdenkmälern der ersten Kategorie. Es wurde 1990 renoviert, in ihm befindet sich jetzt ein exklusives Hotel.

Das Schloss Bežanec - homepage

Das Schloss Bezanec

Ilok

Ilok war der Mittelpunkt des großen Besitzes der Fürsten Odescalchi. Sie haben das zweigeschossige Schloss, das eine U-Form aufweist und einen zweifachen Arkadenhof (Wappen oberhalb der Eingänge) hat, errichtet. Es wurde in den Jahren 1793, 1839 und 1889 erneuert.

Das Schloss beherbergt das Heimatmuseum (archäologische, ethnographische und kulturhistorische Sammlungen, sowie Überreste der Odescalchi-Sammlung). Neben dem Schloss befinden sich ein in ansprechender Form gebauter Getreidespeicher und ein weitläufiger Park mit exotischen Bäumen.

Das Schloss Odescalchi - Ilok

Die Burg Ilok

Klenovnik

Siedlung 9 km nordwestlich von Ivanec. Die mittelalterliche befestigte Stadt übergab im Jahr 1244 Bela IV an den Gespan von Varaždin, Mihalj. Das neue, viereckige, zweigeschossige Renaissanceschloss haben die Grafen Drašković 1616 errichtet.

Im Innenhof sind drei gemauerte Arkadenreihen; das prachtvolle Treppenhaus ist aus Stein. Das Schloss wurde mehrmals umgebaut und 1927 wurde es in eine Heilanstalt umgewandelt (H. Ehrlich). Neben dem Schloss befindet sich ein Park.

In manchen Zimmern des Schlosses findet man Wandbilder aus dem 19. Jh. Die prachtvolle Schlosskapelle, deren Gewölbe mit Stukatur verziert ist, hat drei Barockaltäre (1738), die Kanzel (1740-41.) und die Gruft der Mitglieder der Familie Drašković. In der barocken Pfarrkirche der Hl. Dreifaltigkeit (1726) befinden sich Kanzel und Altäre (Hauptaltar aus 1733) mit dem Wappen der Familie Drašković.

Das Schloss Klenovnik

Mali Tabor

Das Schloss 3 km westlich der Ortschaft Hum na Sutli. Das Kastell, das ab dem Jahr 1490 immer wieder erwähnt wird, wurde im 16. Jh. zerstört. An seiner Stelle wurde Ende des 17. Jh. ein Schloss mit vier Flügel und einem Innenhof errichtet. Von diesem Gebäude sind zwei Flügel mit drei zylinderförmigen Türmen an den Ecken erhalten geblieben.

Das Kastell beziehungsweise das Schloss war im Besitz der Familie Ratkaj (1524-1793) und nachher wurde es vom Baron Kavanagh übernommen.

Das Schloss Mali Tabor

Novigrad na Dobri

Überreste der mittelalterlichen Stadt in der Nähe der Brücke über den Fluss Dobra. Die Stadt war im Besitz des Adelgeschlechts Frankopan; nach der Verschwörung wurde sie ausgeraubt.

Später gehörte die Stadt dem General Herberstein, der sie dem Malteserorden schenkt, die sie dann an die Familie Patačić verkaufen. Die stark verwahrloste Festung wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.

Die Burg Novigrad na Dobri

Ozalj

Die mittelalterliche Stadt Ozalj, die in der Schlucht oberhalb des Flusses Kupa liegt, wurde im 18. Jh. in ein Schloss umgebaut. Die Stadt erreicht man über eine Brücke (bis 1821 war es eine Zugbrücke), unterhalb welcher sich ein Pfosten mit der Schießscharte für die Verteidigung der Stadt befindet. Den Eingangsturm ließ Juraj Zrinski 1599 errichten. Es wurde festgehalten, dass die Stadt ab 1244 im Besitz des Königs war, danach gehörte sie den Familien Babonić, Frankopan (ab 1398) und Zrinski (ab 1550).

Weil die Festung mehrmals umgebaut wurde, ist nur ein Teil des älteren Komplexes erhalten geblieben. Dazu gehören der viereckige Turm, wahrscheinlich ein ehemaliger Verteidigungsturm, gotische Kapelle, sowie der rechteckige Palast (Kornkammer) mit gotischen Details (Anschrift oberhalb des Hauptportals aus 1556), der Nikola Zrinski gehörte. In diesem Teil der Festung wurden Wandbilder und glagolitische Inschriften gefunden.

Zahlreiche Schätze wurden beraubt nach der Ermordung von Petar Zrinski (1671). Die verwahrloste Stadt ließ R. Perlas umbauen (Bauleiter war der Kapitän Verneda 1743 -1753). Von 1766 -1872 war die Stadt im Besitz der Familie Batthyány; der älteste von ihnen, Theodor, baute das zweite Geschoß des Nordflügels und errichtete einen neuen Trakt im Barockstil. Spätere Besitzer waren Familien Thurn und Taxis, bis 1928, als der Verein der Brüder des kroatischen Drachen die Festung vor dem Verfall rettete. In der Stadt befindet sich das Heimatmuseum (gegründet 1971).

In der barocken Pfarrkirche des Hl. Veit (Mitte des 18. Jh.) befindet sich ein Teil des Inventars aus der Kapelle des Hl. Antonius von Padua (1890).

Die Altstadt Ozalj

Die Burg Ozalj

Ribnik

Mittelalterliche Festung südwestlich von Ozalj. Im 13. und 14. Jh. war Ribnik im Besitz der Familie Babonić und des Banus Mikac, ab 1394 gehörte sie dem Adelgeschlecht Frankopan, welche die Stadt in ihrer heutigen Form errichtete. Ab 1576 befand sich die Burg im Besitz der Familie Zrinski, danach der Grafen Petazzi; ab 1839 gehörte sie F. Vukasović, der die Straße nach Lujzina bauen ließ und J. Gall, der für die Erhaltung der Burg sorgte, so dass sie heute überdacht ist.

Die Burg Ribnik befindet sich unterhalb des Baches Obvrh, umgeben von einem Graben und einem Fischteich. Die Burg war über eine Zugsbrücke erreichbar. Es ist ein zweigeschossiger Bau, teilweise aus gut bearbeitetem Stein. Der Grundriss hat die Form eines unregelmäßigen Kreises; im Innenhof befinden sich Arkaden. Der Wehrturm (neben dem einstigen Eingang) mit dem Wappen der Adelsfamilie Frankopan war sehr hoch; ihm gegenüber steht ein fünfeckiger Turm mit Kamin.

Zwischen den beiden Türmen befinden sich kranzförmige Häuserreihen. In dieser mittelalterlichen Stadt ist eine Reihe architektonischen Details (Türpfosten, Fenster, Schießscharten, Abflussrinnen), die aus der Zeit der Spätgotik, beziehungsweise Renaissance stammen, erhalten geblieben.

Die Burg Ribnik

Trakošćan

Das Schloss Trakošćan ist eine der attraktivsten Schlossanlagen Kroatiens. Man errichtete es als kleinere Burg im Befestigungssystem der mittelalterlichen Grafschaft Zagorien, seine Entstehungszeit ist jedoch nicht bekannt. Einige Grundzüge der Anlage lassen die Merkmale eines einfachen romanischen Kastells aus dem 12. –13. Jh. erkennen. Unter seinen Herren waren die Grafen von Cilli (Celje) und Jan Vitovec, das Geschlecht Corvinus. Nach der Auflösung der Grafschaft Zagorien fällt der Besitz als Lehen an das Geschlecht Gyulay und ab 1568 an die Grafen Drašković. Die Burg wird mehrmals umgebaut und erweitert. Umfangreichere Anbauten erfolgen 1592, als die Grafen Drašković überdachte Wehrtürme mit großen Öffnungen für Geschütze errichten (Tafel mit Wappen und Inschrift Ivan II. Petar Drašković aus dem Jahre 1592 am Westturm). Zu dieser Zeit wird das Schloss um ein Geschoß erweitert, der mittlere Turm wird erhöht und der Innenhof mit Arkaden gestaltet.

Im 18. Jh. wird das Schloss wieder umgebaut und erweitert, die Türme werden mit Mauerkronen versehen, der Hauptturm erhält mehrere Laternen und um die Festung werden zu Verteidigungszwecken Objekte, Mauern und Türme errichtet. Der Marschall Juraj Drašković läßt 1850-60 die verwahrloste Burg renovieren und wandelt sie in ein Residenzschloss um.

Das Schloss wurde, dem Geist des Romantismus entsprechend, im neugotischen Stil umgebaut, wobei auch die ganze Umgebung neu gestaltet wurde. Es entstand ein Parkwald mit seltenen Bäumen, einem künstlich angelegtem See und Gartenobjekten. Bei dem erneuerten Schloss sind folgende Elemente besonders erwähnenswert: Eingangsturm mit Zugsbrücke und Wappen der Familien Drašković-Malatinski aus dem 18. Jh., Rittersaal mit kompletter Ritterrüstung aus dem 16. Jh. und Fahnen der Familie Drašković aus 18. Jh., Waffensammlung mit schweren Hackenbüchsen, Gewehren und Pistolen, türkische Waffen, Porträtsammlung der Familie Drašković und ihrer Verwandten (Nikola Zrinski) aus 16.-19.Jh., das Opus der Malerin Julijana Erdödy-Drašković aus der zweiten Hälfte des 19. Jh., der Bilderzyklus „Die vier Kontinente“ von M. Stroy, Klavier von C. Graff, gut erhaltenes Kücheninventar des Schlosses, Bibliothek.

Im Park befindet sich die Kapelle des Hl. Ivan (Januš) aus 1752 mit spätbarocken Inventar. Seit 1953 befindet sich im Schloss ein Museum, in dem man neben exakter Rekonstruktion der einzelnen Räumlichkeiten aus der Zeit der Erneuerung auch wertvolle Exemplare des Barockmobiliars, sowie kleine Gegenstände bewundern kann.

Das Schloss Trakošćan homepage

Das Schloss Trakoscan

Veliki Tabor

Die mittelalterliche Burg in Hrvatsko Zagorje (Kroatisch Zagorien), 3 km östlich von Desinić. In den Urkunden wird sie auch als Vingrad oder Vrbovec erwähnt.

Allem Anschein nach wurde die Burg von der Familie Ratkaj errichtet, nachdem sie von I. Korvin 1502 ein Besitz in diesem Teil von Zagorje geschenkt bekam. Die Burg befand sich im Besitz der Ratkajs, bis zum Aussterben der Familie, im Jahr 1793. Danach war die Burg abwechselnd Privat- oder Staatseigentum; in der Zwischenkriegszeit gehörte sie dem Maler O. Iveković. Auf einem kleinen Hügel thront diese spätgotische Burg, die an der Zufahrtsseite spitzige Formen aufweist.

Später wurde die Burg von einem Ringwall mit vier halbkreisförmigen Türmen eingeschlossen; entlang des größeren Teils dieses Rings ist das obere Geschoß hervorgehoben und wird von einer Konsolenreihe getragen. Es wurden keine größeren Umbauten am Schloss vorgenommen, so dass die Burg im Wesentlichen seine Ursprungsform beibehalten hat. An den Mauern sind Details aus der Zeit der Spätgotik und Renaissance erhalten geblieben: Wappen und Zeichen aus Stein, Biforen, Erker, zweigeschossige Arkadengänge im Hof.

Die ganze Burg war früher von einem Verteidigungswall mit der bis heute bewahrten fünfeckigen Bastion, umgeben.

Das Schloss Veliki Tabor homepage

Die Burg Veliki Tabor

Vis

Die Ruinen der Stadt, die vom einem Ringwall umgeben ist (Größe ca. 10 ha) befinden sich auf dem Südhang von Gradina; auf der West- und Ostseite befinden sich die Nekropolen Martvilo und Vlaška njiva.

Auf der Halbinsel Prirova sind die Reste eines römischen Theaters zu sehen (oberhalb des Theaters befindet sich das später errichtete Franziskanerkloster). Neben dem Meer, an der Ostseite war früher der Hauptplatz der Stadt (Agora-Forum) und an der Westseite befand sich ein monumentales Thermalbad.

Issa (heutige Vis) war die erste Stadt an der kroatischen Küste, die nach einem geordnetem urbanen Schema errichtet wurde.

Die Burg Vis

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